Vier Viertelstunden (gekippt), Mond mit Jupiter

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Worum es geht

Beschreibung

In den zwischen 1974 und 1977 entstandenen fünf Fotografien von Monika Baumgartl (*1942) (Inv. Nr. F 1989/109-113) sind die Spuren des Mondes – und manchmal auch die zarter erscheinenden Verläufe des Jupiters – mittels Langzeitbelichtung auf das Fotopapier gebannt. In den fertigen Fotografien wird die Zeit durch Linien verdeutlicht: Je ausgedehnter die Spur, desto länger ist der Verschluss der Kamera geöffnet geblieben. Ist die Kamera während der Belichtung gekippt oder neu positioniert worden, entstehen vielfältige Muster aus weißen Linien vor dem schwarzen Hintergrund. Die in Prag geborene Baumgartl studiert an der Marta Hoepffner Fotoschule in Hofheim im Taunus und beschäftigt sich seit Ende der 1960er Jahre mit experimenteller Fotografie. Zu ihren wichtigsten künstlerischen Fragen gehört die Visualisierung von zeitlichen Abläufen. Zu diesem Zweck nutzt Baumgartl erstmals 1973 Fotografien des Mondes, in denen sie sein allmonatlich wiederkehrendes Zu- und Abnehmen dokumentiert.

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