Worum es geht
Breits zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn lehnt Klaus Staeck die traditionellen Mechanismen des Kunstmarkts ab. Aus Stolz bietet er seine Arbeiten nicht einzelnen Galerien an, sondern sucht nach neuen Wegen, um seine Kunst öffentlich zu machen. 1965 entscheidet er sich für den Eigenvertrieb und gründet die edition tangente, die er 1972 in Edition Staeck umbenennt. In den darauffolgenden Jahren knüpft Staeck Kontakt zu anderen Künstlerinnen und Künstlern, wie Katharina Sieverding (1941), Nam June Paik (1932-2006) und Sigmar Polke (1941-2010) und weitet den Vertrieb seines Kunstverlags aus. Zum 20-jährigen Bestehen erscheint 1985 die Graphikkassette »Transit« mit 22 Siebdrucken, Offsetlithographien, Radierungen und Fotografien in einer Auflage von 120 Exemplaren. Das Stuttgarter Exemplar trägt die Nr. 22. Joseph Beuys (1921-1986), mit dem Staeck freundschaftlich-kollegial verbunden ist, gestaltet das erste Blatt mit dem Titel »Hirschgalvanismus« (Inv. Nr. A 1986/DKM,Gr. 1154,a).
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