Artification =
Kunst & Gamification

Im Rahmen des Programms "Digitale Wege ins Museum II" für Baden-Württembergische Landesmuseen bis Juni 2020

Als größtes Kunstmuseum in Baden-Württemberg stellen wir uns bereits seit einigen Jahren den Herausforderungen der Digitalisierung. Nicht nur unter diesem Aspekt ist die Besucherorientierung ein zentrales Anliegen. Entsprechend verstehen wir uns als Ort der Begegnung und des Austauschs. Im Rahmen der Förderung "Digitale Wege ins Museum II" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg wird ein erweitertes Museumserlebnis geschaffen und die digitale Infrastruktur nachhaltig ergänzt, mit dem Ziel, künftig weitere besucherorientierte Anwendungen zu entwickeln. 

Gemeinsam mit der Hochschule der Medien Stuttgart und dem FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe werden im Rahmen dieser Initiative digitale Strategien und Anwendungen zur Erweiterung des Museumserlebnisses entwickelt. Dabei steht das Erfahren der Staatsgalerie mittels gamifizierter, mobiler oder locationbasierter digitaler Anwendungen im Zentrum der gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Mögliche Vermittlungsplattformen wie Augmented Reality, Virtual oder Mixed Reality werden ebenso mit Hinblick auf ihr vermittlerisches und künstlerisches Potenzial untersucht wie Medieninstallationen oder Computerspiele.  

Einblick in das Computerspiel "Remys Raubzug"

In enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Sabiha Ghellal, Professorin für Experience Design und Game Design an der Hochschule der Medien und Linda Pfister, akademische Mitarbeiterin, sowie verschiedenen Studierendenteams wurden in einem partizipativen Designansatz erste Anwendungsprototypen für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt. Dazu gehört das Konzept einer Augmented Reality Anwendung zur interaktiven Ausstellungsbegehung, ein Virtual Reality Projekt, im Rahmen dessen die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit haben sich spielerisch auf die Suche nach historischen Kunstwerken zu begeben sowie ein 3D-Computer Spiel, bei dem es über verschiedene Level hinweg gilt Kunstwerke für die Staatsgalerie Stuttgart zurück zu erobern. Besonderer Schwerpunkt bei der Entwicklung dieser prototypischen Anwendungen wurde dabei auf die Partizipation der Studierenden, auch als potenzielle Zielgruppe, ebenso wie auf den Austausch zwischen den Projektpartnern gelegt.

Im weiteren Verlauf des Projektes wird die vorhandene Bandbreite an Anwendungskonzepten kanalisiert und unter Berücksichtigung unterschiedlicher Kriterien wie der Zielgruppe, der durch die Anwendung bereitgestellten Erfahrung, dem Lernerlebnis, der Bespielungsfläche im Museum oder der Medientechnologie weiterentwickelt.

Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner:

Christina Strobel 
Projektleitung
T +49 711 470 40-274
c.strobel@remove-this.staatsgalerie.de

Sophia Dieterich
T +49 711 470 40-509
s.dieterich@remove-this.staatsgalerie.de

Christoph Wetzel
T +49 711 470 40-509
c.wetzel@remove-this.staatsgalerie.de

In Kooperation mit

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg 

   

  

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