Bauhaus-Drucke. Neue Europäische Graphik. 4te Mappe: Italienische und russische Künstler (Mappe)

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Worum es geht

Beschreibung

Zwischen 1921 und 1923 wurden am Staatlichen Bauhaus in Weimar unter der Leitung von Lyonel Feininger vier Mappen der »Bauhaus-Drucke. Neue europaeische Graphik« gedruckt. Das ambitionierte Unternehmen vereinte Werke der Bauhaus-Meister mit solchen der europäischen Avantgarde, vor allem aus Italien und Russland, mit der Zielsetzung »einen allgemeinen Überblick über das graphische Schaffen in der neuen europäischen Kunst [zu] geben.« Eine weitere den Franzosen gewidmete Mappe konnte nicht mehr erscheinen - sie war als zweite geplant, daher fehlt die Ziffer II in der Durchnummerierung der Mappen. Die Einbandpapiere der bei der Normalausgabe in Halbpergament geschaffenen Mappen entstanden jeweils in der von Ludwig Hirschfeld-Mack entwickelten Kleisterdruck-Technik, bei der die Darstellungen mit ornamentalen Abstraktionen über einer getönten Fläche und von Holz- oder Linoleumplatten abgezogen wurden. Die Mappen selbst wurden von Otto Dorfner und seiner Werkstatt hergestellt. Der Entwurf zur vierten Mappe stammt von Hirschfeld-Mack, der nach seiner Studienzeit bei Adolf Hölzel in Stuttgart seit Oktober 1919 zunächst Lehrling und später Geselle in der Druckwerkstatt des Bauhauses war.

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