Becoming Famous. Peter Paul Rubens

22.10.2021 – 20.2.2022

Peter Paul Rubens, Geronima Spinola Spinola und ihre Enkelin Maria Giovanna Serra, um 1605/06, Staatsgalerie Stuttgart © Foto: Staatsgalerie Stuttgart

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Pressetext

Peter Paul Rubens (1577–1640) gilt als erfolgreichster Maler des Barocks. Seine Werke zeichnet eine eindrucksvolle, farbenprächtige Bildsprache mit hohem Wiedererkennungswert aus. Bereits Rubens Zeitgenossen sind bereit, Höchstpreise für seine Werke zu zahlen. Doch wie gelingt es Rubens, zu einem Maler aufzusteigen, der in ganz Europa gefeiert wird?

Die Ausstellung zeigt, wie Rubens in Italien das Fundament für seinen späteren Erfolg legt: Er ist in Italien sowohl für den Herzogshof in Mantua als auch für die mächtigen Dogenfamilien in Genua tätig. Kontinuierlich erweitert er in den Jahren 1600 bis 1608 sein Netzwerk und gewinnt einflussreiche Adelige, Gelehrte und Diplomaten als Förderer. Zugleich nutzte er seine italienischen Jahre, um in Rom und andernorts die Kunst der Antike und Renaissance zu studieren.

Mit dem Doppelbildnis »Alte Dame mit jungem Mädchen« besitzt die Staatsgalerie eines der wenigen Porträts, die Rubens für die mächtigste Familien der Republik Genua fertigt. Es gilt bislang als einziges Rubensoriginal in der Sammlung. Inzwischen aber gibt es Hinweise, dass zwölf weitere Werke, die mit dem frühen Rubens, seinem Italienaufenthalt und den Anfängen seiner großen Werkstatt in Antwerpen in Verbindung stehen, auch Originale sein könnten. Die Forschungskampagne zu diesen Gemälden ist Anlass für die Ausstellung, die an die 100 Gemälde und Arbeiten auf Papier aus eigenem Bestand und Leihgaben aus Privatsammlungen und Museen zeigt.

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft Forschung und Kunst

In Kooperation mit

Mit freundlicher Unterstützung von

Die Ausstellung steht unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Seiner Majestät, dem König der Belgier.

Pressebilder zum Download

Peter Paul Rubens, Bildnis eines Mannes mit Schwert, um 1598/99, Chrysler Museum of Art © Foto: Chrysler Museum of Art
Kopie nach Peter Paul Rubens, Vitellius, 17. Jh., Staatsgalerie Stuttgart © Foto: Staatsgalerie Stuttgart
Peter Paul Rubens, Selbstporträt, ca. 1601-06, Privatsammlung, Dauerleihgabe an das Rubenshaus, Antwerpen © Foto: KIK-IRPA, Brüssel
Peter Paul Rubens, Hero und Leander, um 1605, Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden © Foto: Elke Estel
Peter Paul Rubens, Geronima Spinola Spinola und ihre Enkelin Maria Giovanna Serra, um 1605/06, Staatsgalerie Stuttgart © Foto: Staatsgalerie Stuttgart
Peter Paul Rubens, Bildnis der Marchesa Veronica Spinola Doria, um 1606/07, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe © Foto: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Peter Paul Rubens, Heiliger Sebastian, ca. 1608-09, Gallerie Nazionali d’Arte Antica di Roma © Foto: Bibliotheca Hertziana, Enrico Fontolan
Peter Paul Rubens, Bildnis des Brüsseler Goldschmieds Robert Staes, seiner Frau Anna und ihres Sohnes Albert, um 1610/11, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, Foto: © Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Peter Paul Rubens, Die Flucht nach Ägypten, 1614, Gemäldegalerie Alte Meister, Museumslandschaft Hessen Kassel © Foto: Ute Brunzel
Peter Paul Rubens, Brustbild des Philosophen Seneca, um 1614/15, Staatliche Kunsthalle Karlsruhe © Foto: Staatliche Kunsthalle Karlsruhe
Peter Paul Rubens, Reuige Magdalena und ihre Schwester Martha, um 1620, Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie © Foto: KHM-Museumsverband
Cornelis Galle (nach Peter Paul Rubens), Judith enthauptet Holofernes, um 1610,Staatsgalerie Stuttgart © Foto: Staatsgalerie Stuttgart
Lucas Vorsterman (nach Peter Paul Rubens), Der Engelsturz, 1621, Staatsgalerie Stuttgart © Foto: Staatsgalerie Stuttgart
Paulus Pontius (nach Peter Paul Rubens), Himmelfahrt Mariae, 1624, Staatsgalerie Stuttgart © Foto: Staatsgalerie Stuttgart
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