Worum es geht

Beschreibung

Von links tritt der Engel der Verkündigung, Gabriel, mit der Lilie ins Bild, rechts kniet Maria an ihrem Betpult und wendet sich mit einer Geste der Demut um. Über beiden schwebt Gottvater als Halbfigur und sendet die Taube des Heiligen Geistes. Die Verkündigung, die unbefleckte Empfängnis Mariens, ist einer der wichtigsten Momente der Heilsgeschichte und eines der Hauptthemen in der Marienverehrung. Als solches war sie ein zentraler Teil in Bildfolgen zum Leben der Muttergottes. Die Größe der Tafel lässt vermuten, dass sie aus einem mehrteiligen Zyklus stammt. Obwohl das Motiv klare Vorbilder in der florentinischen Renaissance-Malerei hat, ließ sich die eklektische Malweise bisher nicht überzeugend verorten. Wahrscheinlich ist, dass es sich, wie sein Pendant (Inv. Nr. 3483), um eine neuzeitliche Imitation oder Nachschöpfung handelt.

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