Umarmung

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Worum es geht

Beschreibung

Am 12.10.1914 zog Käthe Kollwitz' Sohn Peter freiwillig ins Feld, nur zehn Tage später fiel er bei Dixmuiden in Belgien. Anfang Dezember 1914 entstand der Gedanke zu einem Denkmal, dessen Ausführung sich jedoch über 18 Jahre hinziehen sollte: »[...] es soll dem Opfertod der jungen Kriegsfreiwilligen gelten. Es ist ein wundervolles Ziel, und kein Mensch hat ein solches Anrecht darauf dieses Denkmal zu machen wie ich.« (Käthe Kollwitz, »Tagebuch«, 1.12.1914). In die Überlegungen hierzu gehört vermutlich auch dieser verworfene Entwurf (evt. für eine Grabplatte?). Am 28.7.1932 wurden die beiden, nach den Gipsfiguren von Käthe Kollwitz in belgischem Granit von August Rhades und Fritz Diederich gemeißelten Figuren der »Eltern«- mit den Gesichtszügen von Käthe und Karl Kollwitz - auf dem Soldatenfriedhof in Roggevelde, wohin Peter 1917 umgebettet worden war, in Anwesenheit des Ehepaars Kollwitz aufgestellt. Heute stehen sie, nach einer erneuten Umbettung des Sohnes 1956, auf dem Soldatenfriedhof in Vladsloo-Praedbosch, 20 Kilometer südlich von Ostende im westlichen Flandern.

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