Troistedt (Blatt 1 aus: Die Schaffenden, 8. Jhg., 2. Mappe)

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Worum es geht

Beschreibung

Schon 1906 war Lyonel Feininger ein erstes Mal in Weimar, 1913 folgte ein mehrmonatiger Aufenthalt, während dem er bereits die Umgebung erkundete. Ab Herbst 1919 arbeitete er als Meister am Staatlichen Bauhaus in Weimar in der Druckwerkstatt und unternahm immer wieder Ausflüge zu den kleinen Dörfern im Umkreis, wie etwa Troistedt. Oft waren es Kirchen, die den Künstler faszinierten und auch das Motiv der dunklen Sonne mit ihren spinnenarmartigen Strahlen kehrt mehrfach wieder. Obwohl sich Feininger erst 1918 überhaupt mit ersten Arbeiten im Holzschnitt beschäftigt hatte, war seine Technik im folgenden Jahr bereits meisterhaft ausgefeilt. Der 1919 entstandene Holzschnitt erschien knapp zwanzig Jahre später noch einmal in der zweiten Mappe des achten Jahrgangs von »Die Schaffenden« (Berlin, Euphorion Verlag, 1938).

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