Worum es geht
Beschreibung
Auf zahlreichen Grabmälern um 1800 wird der Tod als jugendlicher Genius dargestellt, der die Fackel des Lebens zum Erlöschen bringt. Im Gegensatz zur Bildtradition zeigt Scheffauer den Tod nicht als muskulösen, langgliedrigen Adonis, sondern als etwas untersetzten jungen Mann, der sich etwas unbeholfen auf seine Fackel stützt. Damit folgt der Künstler vielleicht einem Epigramm Schillers: „Lieblich sieht er zwar aus / mit seiner erloschenen Fackel; / Aber, Ihr Herren, der Tod / ist so ästhetisch doch nicht!".
Text
Haben Sie Fragen oder Informationen zu diesem Objekt?
