Teigwaren

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Worum es geht

Beschreibung

Das fotografische Werk von Anton Stankowski (1906-1998) bewegt sich im Spannungsfeld zwischen freier und angewandter Kunst. Als Student der Essener Folkwangschule befasst er sich neben seinem Studium der Gebrauchsgrafik und Raumgestaltung schon früh mit der Fotografie und ihren vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten. In seinen Arbeiten der 1920er- und -30er-Jahre setzt er die gestalterischen Prinzipien des Neuen Sehens um. Stankowski, dem es weniger um realitätsnahe Abbildungen, denn um die Wiedergabe optischer Phänomene, wie Licht- und Schattenspiele oder Reflexionen geht, wählt für seine Aufnahmen meist ungewöhnliche Blickwinkel und extreme Perspektiven. Hier blickt er in haptischer Nahsicht von oben auf ein Holzbrett, auf dem frische Nudeln geschnitten wurden. Ein ausgerollter Teigfladen ist schon bereit zur weiteren Verarbeitung. Daneben liegt, in Abgrenzung zu den ansonsten feinen Graustufen der Aufnahme, ein dunkles Messer, dessen Griff einen breiten Schatten wirft.

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