Worum es geht
Neben seiner Beschäftigung mit der menschlichen Figur nehmen auch Landschaftsdarstellungen und Stadtansichten in Ernst Ludwig Kirchners Werk einen wichtigen Stellenwert ein. Vor allem mit der Metropole Berlin setzte er sich, bereits vor seinem Umzug 1911 in die Hauptstadt, mit den unterschiedlichen Facetten der Großstadt auseinander. Mit wenigen Strichen skizziert er die den Mühlendamm säumenden Häuser, die Passanten erscheinen wie schwarze, miteinander verschmelzende Schatten. Seit 1905 arbeitete Kirchner mit der Radierung, eine Technik, die ihm seit seiner Ausbildung vertraut war. Im Gegensatz zu seinen Holzstöcken und Lithographie-Steinen sind bis heute der größte Teil seiner Radierplatten erhalten geblieben.
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