Worum es geht
Königin Olga hat in ihren späteren Jahren Aquarelle und Gouachen zusammengestellt, die in den 1840er bis 1870er Jahren entstanden sind und Ansichten von Wohn- und Repräsentationsräumen des Kronprinzen- und späteren Königspaars Olga und Karl von Württemberg zeigen. Blatt 78 zeigt einen Empfang in Schloss Solitude, von Olga handschriftlich bezeichnet: »Solitude«. Wilhelm Murschel, der seit 1822 nachgewiesen ist und insgesamt fünf Blätter für das Olga-Album schuf, war Konditormeister und gehörte zur Familie Murschel, die noch 1884 eine Anzeige aufgab: »F. J. Murschel Charlottenstraße 8 Stuttgart Café & Conditorei« (Stuttgart. Führer durch die Stadt und ihre Bauten, Festschrift zur sechsten Generalversammlung des Verbandes deutscher Architekten- und Ingenieur-Vereine, hrsg. vom Württembergischen Verein für Baukunde, Stuttgart 1884, Inseraten-Teil S. 48). Er war ein leidenschaftlicher Sammler von Ludwigsburger Porzellan und vermachte dem heutigen Landesmuseum Württemberg große Teile seiner Sammlung.
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