Salle de bal à la grande Villa Berg (Ballsaal in der grossen Villa Berg)

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Worum es geht

Beschreibung

Königin Olga hat in ihren späteren Jahren Aquarelle und Gouachen zusammengestellt, die in den 1840er bis 1870er Jahren entstanden sind und Ansichten von Wohn- und Repräsentationsräumen des Kronprinzen- und späteren Königspaars Olga und Karl von Württemberg zeigen. Blatt 58 zeigt den Ballsaal in der Villa Berg, von Olga handschriftlich bezeichnet: »salle de bal à la villa«. Karl Büchele beschrieb 1858 den Saal in »Stuttgart und seine Umgebungen für Einheimische und Fremde« wie folgt: »Die Farbe des Saals ist überall glänzendes Weiss mit reicher Vergoldung; die ganze Weite an seinen beiden schmalen Seiten über den durch reiche Gliederung umrahmten Hauptpforten von den bekannten lebensvollen Genrebildern von Carl Müller, einem Oktoberfest und einer Carnevalsscene in Rom eingenommen. Die fünf Kronleuchter sind französisches Fabrikat; zwei Candelaber an der westlichen Flügelthüre, Genien von Bronce, die vergoldeten Leuchter emporhaltend, stammen ursprünglich aus Malmaison, wohin sie Napoleon schenkte, und gelangten aus Privatbesitz hierher.« Die beiden in Rom entstandenen Gemälde von Karl Friedrich Johann von Müller wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört, erhalten haben sich zwei Ölskizzen sowie eine Entwurfszeichnung (»Römischer Karneval«, 1850, »Oktoberfest in der Villa Borghese«, 1847 (Inv.Nrn. 1897-1898; zu letzterem die Kreidezeichnung Inv.Nr. C 1938/335).

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