Rotes Reh und gelbe Antilope (Postkarte an Alfred Kubin)

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Worum es geht

Beschreibung

Im Frühjahr 1913 wuchs in Franz Marc der Plan zu einer illustrierten Bibelausgabe. Teilnehmer sollten er selbst, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Alfred Kubin, Erich Heckel und Oskar Kokoschka sein. Mit einer Postkarte, die er mit dem Aquarell »Rotes Reh und gelbe Antilope« zierte, informierte er Kubin am 17. April 1913 über den weiteren Verlauf: »Lieber Herr Kubin, wir haben uns jetzt über das Format der Bibelausgabe [durchgestrichen: ganz] geeinigt: Blattgröße 23-30 cm. Alle Illustrationen sollen Hochformat sein, um das lästige u. unschöne Wenden des Buches zu vermeiden. Herbstsalon im ›Sturm‹ (in schönen Räumen) ist gesichert. [links auf dem Kopf] Wir richten einen graphischen Saal ein, wesentlich Sie u. Klee, [durchgestrichen: neue] Glasbilder von uns etc. Herzl. Gruß F. Marc.« Das Kabinett für Klee und Kubin wurde auf der Ausstellung des »Ersten Deutschen Herbstsalon« in Herwarth Waldens Berliner Galerie »Der Sturm« (20. September bis 1. Dezember 1913) eingerichtet. Die Bibelausgabe kam wegen des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs nicht zustande.

Text

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