Worum es geht
Die sieben Weltwunder werden erstmals in einem Epigramm des Antipatros von Sidon im 2. Jh. v. Chr. genannt. Er zählte zu ihnen die Statue des Zeus in Olympia, den Koloss von Rhodos, die hängenden Gärten der Semiramis in Babylon, die Mauern von Babylon, das Mausoleum von Halikarnassos, das Artemision in Ephesus, sowie die Pyramiden von Gizeh. Abweichend davon werden in späteren Überlieferungen auch der Leuchtturm von Alexandria und der Zeus-Altar in Pergamon genannt. Die 1608 publizierte Folge mit den sieben Weltwundern von Antonio Tempesta, »Septem orbis admiranda«, war beliebt und wurde daher auch kopiert (vgl. Inv. Nr. 25487-A 25493; hg. von Jacob van der Heyden [1573-1645]) (vgl. Philipp Hubert: Septem Orbis Admiranda. Antonio Tempestas Serie der Sieben Weltwunder, in: Marburger Jahrbuch für Kunstwissenschaft 48, 2021, S. 135-175).
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