Worum es geht
Für das Buch von Pierre Mac Orlan, »Port d'eaux-mortes« (Paris, Au Sans Pareil, 1926) schuf George Grosz acht Lithographien (Inv. Nr. D 1965/292,1-8). Die Darstellung »Die Nacht des Mordes und des Glückspiels« findet sich nach Seite 40. Es ist ein für den Künstler typisches Thema, das er wie ein Chronist mit sachlich knappem Strichbild emotionslos schildert: Am Spieltisch sitzen drei Männer und eine Frau völlig unberührt vom Geschehen im Hintergrund, in dem der Mörder unerkannt flieht und sein Opfer, eine nackte Frau, mit durchgeschnittener Kehle auf ihrem Bett liegend zurücklässt. Von der Vorzugsausgabe des Buches, dessen Titel sich in etwa mit »Hafen stiller [bzw. abgründiger] Gewässer« übersetzen lässt, wurden 120 Exemplare gedruckt, das Stuttgarter trägt die Nr. 82.
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