Männer auf der Straße

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Worum es geht

Beschreibung

Karl Schmidt-Rottluffs Holzschnittwerk erstreckt sich im Wesentlichen von 1905 bis 1930. Wie alle Brücke-Künstler empfand auch er sein Schaffen als unmittelbaren Ausdruck des Lebens, wobei ihm die Einfachheit der Formen, die grobe, kantige Schnittführung sowie die sichtbaren Maserungen, die dem Holzschnitt eigen sind, zu Gute kamen. Das impulsive und möglichst spontane Arbeiten ohne Vorzeichnung entsprach der Sehnsucht nach Ursprünglichkeit. In den frühen 1920er Jahren entwickelte Schmidt-Rottluff in seinen Holzschnitten das mehrfigurige Bild mit Szenen aus dem Alltag der Fischer und Bauern, deren Leben er über viele Jahre während der Sommeraufenthalte in Dangast, Nidden, Hohwacht sowie in Jershöft (Jarosławiec) teilte. 1929 endet das druckgraphische Schaffen des Künstlers, in den 1930er Jahren schuf er nur noch hin und wieder Gebrauchsgraphik.

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