Worum es geht
Der französische symbolistische Dichter Stéphane Mallarmé (1842-1898) inspirierte mit seinem Werk zahlreiche Künstler in den frühen 1920er Jahren aus Kubismus, Futurismus, Dadaismus und Surrealismus. Henri Matisse schuf die Folge »Poésies de Stéphane Mallarmé« nach seiner Rückkehr von einem Aufenthalt in Tahiti, weswegen einige der Darstellungen seine Erinnerungen daran widerspiegeln. Er selbst bezeichnete die Radierungen als die glücklichsten und schönsten in seinem Werk. Als illustriertes Buch von Albert Skira in Lausanne 1932 herausgegeben (Inv. Nr. D 1963/GL 754), war den ersten 30 Exemplaren jeweils eine Suite von 29 Blättern beigelegt, die von Roger Lacourière (1892-1966) auf Japanpapier gedruckt wurden (Inv. Nr. A 1963/GL 755,1-29). Aus dieser stammt das vorliegende Blatt, dem wie den übrigen die reine Linie eignet, die die Gestalten ikonenhaft erscheinen lässt.
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