Worum es geht
Karl Schmidt-Rottluff gehörte 1905, neben Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Fritz Bleyl, zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergemeinschaft Brücke in Dresden. Schon 1907 trat auch die Hamburger Kunsthistorikerin Rosa Schapire als passives Mitglied bei. Ihre größte Verehrung galt dabei Schmidt-Rottluff, dessen erstes Werkverzeichnis der Druckgraphik sie publizierte. 1937 wurden 608 Werke Schmidt-Rottluffs aus deutschen Museen als »entartet« beschlagnahmt und der Künstler zog sich in die innere Emigration zurück. Ab 1947 lehrte er an der Hochschule für Bildenden Künste in Berlin-Charlottenburg. Zu seinem achtzigsten Geburtstag 1964 machte er den Vorschlag, ein Brücke-Museum in Berlin zu errichten, das im September 1967 eröffnet werden konnte. Im Spätwerk Schmidt-Rottluffs finden sich zahlreiche Aquarelle mit Studien wie dieser »Kastanienzweig«.
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