Worum es geht
Nach den ersten Anläufen 1907/08 mit zehn Radierungen und 1915 mit 11 Kaltnadelarbeiten schuf Karl Schmidt-Rottluff in den Jahren 1920 bis 1924 insgesamt siebzig Radierungen, in denen er fast ausschließlich Zinkplatten benutzte. Als mit dem Wandel seines Stils 1924 das malerische Element seine Oberhand über das expressive gewonnen hatte, vollzog er in der Druckgraphik als wahrer Peintregraveur (Malerradierer) diese Synthese mit Hilfe der Aquatintaätzung. Auf diesem Höhepunkt legte der damals 40jährige den Stichel aus der Hand. In den Jahren 1914 und 1919 arbeitete Schmidt-Rottluff in Hohwacht in Holstein, nach dem letzten Aufenthalt entstand die vorliegende Radierung mit der »Holsteinischen Landschaft«.
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