Der Hochmut – Superbia (Die sieben Todsünden, 1)

Worum es geht

Beschreibung

Das von Jacob Matham nach einem Entwurf von Hendrick Goltzius im Kupferstich ausgeführte Blatt zählt zu einer siebenteiligen Serie, in der die weiblichen Personifikationen der Todsünden ganzfigurig vor niedrig angesetzten Landschaften erscheinen. Matham hat auch eine formal entsprechende Serie der sieben Tugenden nach Entwürfen von Goltzius gestochen. Die Personifikation des Hochmuts (Superbia) ist als reich gekleidete und eitle Dame dargestellt, die in der einen Hand einen Spiegel hält, in dem sie sich selbstverliebt betrachtet. In der anderen Hand hält sie einen Fächer aus Pfauenfedern. So ist ihr auch ein radschlagender Pfau als Attribut am unteren Bildrand rechts beigesellt. Links neben ihr bietet sich ein weiter Ausblick bis zu einem steilen Berg im Hintergrund, auf dem eine Burg thront. Im Kontext dieses Blattes darf man sie ebenfalls als Sinnbild des Hochmuts und der Augenlust deuten.

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