Halt

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Worum es geht

Beschreibung

Hannah Höch, eine der wichtigsten Vertreterinnen des Dadaismus, schuf mit Beginn der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten kritische Werke, in denen sie Gewaltherrschaft, Unterdrückung und Judenverfolgung anprangerte. 1938, im Jahr der Reichspogromnacht (Reichskristallnacht) im November, schuf sie das Aquarell »Halt«. Das Warnschild trägt einen böse blickenden Kopf, der aus schwarzen Umrandungen mit dem Pinsel besteht und mit der Schrift deutlich macht, was gemeint ist. Die Naziherrschaft selbst und den Krieg überstand die Künstlerin abseits der Metropole Berlin in der Zurückgezogenheit eines Häuschens in Heiligensee, wo sie auch ihre als »entartet« verfemten Kunstwerke versteckte.

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