Worum es geht
Anregungen durch Werke von Francisco Goya, Max Klinger, Edvard Munch und anderen führten Alfred Kubin in seine Traumwelten, in denen er dem Skurrilen, Grotesken, Absurden bis hin zum alptraumhaften Bösen verpflichtet war. Hier bereitet die lange Flucht des Weges, gepaart aus Natur (Bäume) und Technik (Telegrafenmasten), an dessen Anfang eine fast geisterhafte Gestalt erscheint, dem Betrachter Unbehagen. Die Lithographie entstand nach der gleichnamigen Zeichnung (Inv. Nr. C 1923/42) und war der Beitrag Kubins zum Mappenwerk »Leipzig. Künstlerspende für das Deutsche Buchmuseum«, das 1922 in Leipzig erschien und durch dessen Erlös der Verbleib der Gutenberg-Bibel in Leipzig gesichert werden sollte.
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