Worum es geht
Karl Schmidt, geb. in Rottluff, heute ein Stadtteil von Chemnitz, studierte Architektur an der Technischen Hochschule in Dresden und gründete 1905 zusammen mit Ernst Ludwig Kirchner, Fritz Bleyl und Erich Heckel die Künstlergemeinschaft Brücke. Angeregt durch seine Künstlerkollegen entdeckte er die Druckgraphik für sich in frühen Radierungen und Lithographien, doch sollte der Holzschnitt schließlich sei bevorzugtes graphisches Medium werden, dem auch innerhalb der Brücke selbst besondere Bedeutung zukommt. In dieser Radierung aus dem Jahr 1908 von einer kleinen Druckplatte (12,1 x 10,4 cm) blickt der Künstler zurück auf seine Heimatstadt. In den Kunstsammlungen Chemnitz werden als eigener Bestand und in Form von Dauerleihgaben insgesamt 490 Werke des Künstlers bewahrt (Gemälde, Skulpturen, Arbeiten auf Papier und Exponate aus der angewandten Kunst).
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