Worum es geht
Königin Olga hat in ihren späteren Jahren Aquarelle und Gouachen zusammengestellt, die in den 1840er bis 1870er Jahren entstanden sind und Ansichten von Wohn- und Repräsentationsräumen des Kronprinzen- und späteren Königspaars Olga und Karl von Württemberg zeigen. Blatt 71 zeigt das Innere der Kirche in Schloss Friedrichshafen, von Olga handschriftlich bezeichnet: »Friedrichshafen église du chateau«. Das Benediktinerkloster Hofen am Bodensee wurde 1806 dem Königreich Württemberg zugeschlagen. König Friedrich veranlasste die Zusammenlegung des Klosters mit der nahe gelegenen Reichsstadt Buchhorn und gab der neuen Gemeinde den Namen Friedrichshafen. 1822 erhob König Wilhelm I. Friedrichshafen zur königlichen Sommerresidenz und ließ das säkularisierte Kloster von seinem Hofarchitekten Giovanni Salucci umgestalten. Seit 1850 war auch die Eisenbahnstrecke zwischen Stuttgart und Friedrichshafen fertig gestellt. Königin Pauline zog das Schloss dem Landsitz Schloss Rosenstein in Stuttgart vor und auch Karl und Olga verbrachten jährlich mehrere Monate am Bodensee.
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