Four to Five

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Worum es geht

Beschreibung

Michael Snow gelangte, neben seiner Tätigkeit als Musiker, über den Film zur Fotografie. »Four to Five« stellt dabei seine erste Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie dar. Das Werk stammt aus seiner »Walkig Woman«-Serie, bei der Snow die aus Sperrholz gefertigte Silhouette einer Frau verwendet, um sie an verschiedenen Orten des urbanen Alltags zu positionieren und dann zu fotografieren. Dabei zielt er auf eine Verknüpfung zwischen Kunst und Leben. Zudem verhandelt Snow hier selbstreflexiv mediale Spezifika, wie die Möglichkeit, fotografisch die Zeit zu verlängern oder gar anzuhalten. Sein Verständnis der Fotografie als Scheinwirklichkeit – in der das Bild nicht den Gegenstand selbst, sondern das Abbild eines Abbilds zeigt – deutet an, dass es dem Künstler nicht ausschließlich um eine Dokumentation der performativen Aktion geht, sondern darum, durch Auswahl und Arrangieren der Einzelbilder ein Kunstwerk zu schaffen, das er durch seine Signatur als solches abschließt.

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