Worum es geht
Die 1926 entstandene Lithographie geht offenbar auf Jugenderinnerungen von George Grosz zurück: 1898 zog seine Familie nach Stolp in Pommern, wo der Künstler bis 1908 die Oberrealschule besuchte. Neben den sonst meist üblichen politischen und tagesbezogenen Themen zeigt Grosz hier eine Milieustudie ohne Vorbehalte. »Die Schaffenden. Eine Zeitschrift in Mappenform« erschien mit acht Jahrgängen in fünf Mappen mit insgesamt 220 Holzschnitten, Radierungen, Lithographien und Linolschnitten von 1918 bis 1922 im Gustav Kiepenheuer Verlag in Weimar, von 1923 bis 1930 im Euphorion Verlag in Berlin. Der Herausgeber Paul Westheim ergriff in den »Schaffenden« die Chance, neben »Spitzenwerken« unbekanntere Positionen des frühen 20. Jahrhunderts speziell in der Graphik dem Publikum nahe zu bringen und deren Entwicklung und »Schaffen« rund dreizehn Jahre lang zu begleiten. An dem ehrgeizigen Projekt waren Künstler aus Deutschland, Frankreich, Tschechien, Österreich, Ungarn und der Schweiz beteiligt.
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