Worum es geht
Beschreibung
Die 1920er Jahre waren für Pablo Picasso eine Zeit äußerster künstlerischer Gegensätze zwischen Abstraktion und Einfühlung. Die vorliegende Lithographie von 1924 zeigt einen akademisch anmutenden Akt, der in der Tradition der französischen Meister wie Edouard Manet oder Georges Seurat steht, deren graphische Eigenart es war, das Helle aus dem Dunklen herauszuarbeiten. Das Blatt ist die dritte und letzte Druckgraphik, die von der Staatsgalerie vor 1933 erworben wurde und - vermutlich wegen seiner Naturnähe der Darstellung - 1937 der Beschlagnahmung durch die Nationalsozialisten entging (vgl. A 1913/165-166).
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