Worum es geht

Beschreibung

Die Darstellung von Bewegung war für Ernst Ludwig Kirchner erste Voraussetzung: »Er arbeitete auf der Strasse, im Cirkus und Theater, im Café, überall, wo Menschen in freier Bewegung zu sehen waren« schrieb er 1925 über sich selbst. Im Verlauf seiner Entwicklung jedoch änderte sich die Auffassung zum einen hin zur simultanen Darstellung von mehreren Bewegungsabläufen, zum anderen vor allem im Spätwerk zu einer flächigen Auffassung. Beim »Eishockeyspieler« steht nun mehr die elegante Kurve im Vordergrund, die der Körper beim Spiel einnimmt und die durch die Spur im Eis noch unterstützt wird. Die Figur selbst entbehrt der Körperlichkeit und hat in fast voller Blattgröße eher plakative Wirkung. Charakteristisch für die Aquarelle der Zeit um 1934 ist auch das weitgehende Freistehen des hellen Papiergrundes.

Text

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