Worum es geht
Transkription: Der einfachste Aufbau beginnt mit abwechselnden Formen[,] die man gegeneinander ausspielt. Unsere Empfindung muss so geschult sein, dass wir, ohne daran zu denken[,] Formen, die zueinander in Wechselwirkung stehen, aber ebenso auch sich voneinander unterscheiden, zum Ausdruck des Gegenständlichen als Grundlage finden. Wenn von einzelnen kleineren Formen ausgegangen wird, müsste man trachten[,] diese zu einer grossen Form zu einen. Daher wird es noch rathsamer sein[,] für einen besonders künstlerischen Ausdruck von einer grossen Form auszugehen. In allen Fällen wird man am besten das machen, was Einen, wie Goethe sagt[,] auf den Nägeln brennt. Ist aber irgend etwas so oder so angefangen[,] dann verlangt die künstlerische Verarbeitung die notwendigen Folgen[,] und man sollte so Unverarbeitetes wie die Haug'sche Postkarte nicht mehr aus der Hand geben, wenn die gefundenen Thatsachen schon so viel weiter im Verlangen nach Linien u. Gegenlinien und in bereits dahin Festgestelltem fortgeschritten sind. 20.10.14
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