Worum es geht
Die Monumentalität von Richard Serras Skulpturen spiegelt sich auch in seinen Graphiken wider, die ihrerseits in ihrer unendlichen Schwärze in der Oberflächenstruktur den Eindruck von rauer Haut, Verkrustungen oder Furchen, die an zerklüftete Felsenstrukturen gemahnen, erwecken. Die Bewegung von Masse im Raum erfolgt hier durch die ungewohnte Ansicht des Objektes wie von oben betrachtet, die es verzerrt. In der Übergröße des Blattes selbst (128,5 x 84,5 cm) erkundet der Künstler die Grenzen drucktechnischer Möglichkeiten: Da Steine bei diesen Ausmaßen nicht mehr mithalten können, verwendete er zum Druck Aluminiumplatten. Die Lithographie, eine von sieben einer nicht betitelten Folge, erschien in einer Auflage von 55 bei Gemini G. E. L., Los Angeles, gedruckten Exemplaren, das Stuttgarter trägt die Nr. 35.
Haben Sie Fragen oder Informationen zu diesem Objekt?