Worum es geht
Königin Olga hat in ihren späteren Jahren Aquarelle und Gouachen zusammengestellt, die in den 1840er bis 1870er Jahren entstanden sind und Ansichten von Wohn- und Repräsentationsräumen des Kronprinzen- und späteren Königspaars Olga und Karl von Württemberg zeigen. Blatt 45 zeigt das Innere der protestantischen Kirche im Alten Schloss. Die der Heiligen Dreifaltigkeit geweihte Kirche im Alten Schloss ist zweigeschossig, damit die Familie aus ihren Gemächern im Obergeschoss die Kapelle bequem erreichen konnte. Zudem ist sie quer ausgelegt, da in der protestantischen Liturgie das Wort, d.h. die Kanzel, im Mittelpunkt steht. Der Chor ragt aus dem Bau an der heutigen Dorotheenstraße heraus, der Kirchenraum ist in den Schlossflügel integriert. Unter der Schlosskirche befindet sich die Gruft mit den 1902 bis 1914 von Adolf von Donndorf geschaffenen Grabmälern von Olga und Karl sowie Vera und Wilhelm Eugen IV., ein Kindersarkophag erinnert an deren 1875 geborenen und gestorbenen Sohn Carl Eugen.
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