Worum es geht

Beschreibung

Eduard Christian Müller (Stuttgart 1798-1819 Zürich) war das zehnte Kind Johann Gotthard von Müllers, das neunte aus seiner zweiten Ehe mit Catharina Rosine Schott. Als Gedächtnisbild für seinen jung an einer Lungenentzündung gestorbenen Sohn gab Johann Gotthard Müller dessen Selbstbildnis aus dem Jahr 1817 wieder. Im Unterschied zu seinen anderen Kupferstichen verzichtete er hier auf die Andeutung eines Raumes oder Schatten im Hintergrund. Der junge Künstler erscheint als Halbfigur, den Zeichenstift in der Hand. Die betont leichte und schlichte Strichführung unterstreicht den hellen, offenen Eindruck des frontalen Blicks aus dem jugendlichen Gesicht. Die Drucke waren für den Familien- und Freundeskreis bestimmt und kamen nicht in den Handel. [HMK]

Text

Haben Sie Fragen oder Informationen zu diesem Objekt?

Kontaktieren Sie uns