Worum es geht
Königin Olga hat in ihren späteren Jahren Aquarelle und Gouachen zusammengestellt, die in den 1840er bis 1870er Jahren entstanden sind und Ansichten von Wohn- und Repräsentationsräumen des Kronprinzen- und späteren Königspaars Olga und Karl von Württemberg zeigen. Blatt 13 zeigt das Schlafzimmer des Kronprinzenpaars im Kronprinzenpalais, von Olga handschriftlich bezeichnet: »notre chambre à coucher au Kronprinzen palais«. Das vergoldete Ensemble aus der Mitgift Olgas für das Schlafzimmer bestand aus einem Standspiegel, einem Ikonenschränken mit Betpult, einem Toilettentisch, vier runden Tische verschiedener Größe, einem Ruhebett, einem Canapé, sechzehn Sesseln und Stühlen unterschiedlicher Form, zwei Chiffonièren, zwei Juwelenvitrinen, zwei Nachtschränkchen, zwei Tabourets, fünf Fußbänkchen, zwei Körben für Bettzeug, zwei Spucknäpfen, einem Ofenschirm mit bronzenem Kaminbesteck. Herzstück aber war das prachtvolle Paradebett, das um 1840 von Auguste Ricard de Montferrand entworfen und in der Möbelfabrik der Gebrüder Gambs in St. Petersburg angefertigt wurde und das sich heute im Landesmuseum Württemberg befindet.
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