Worum es geht
Beschreibung
Während im Pendant (Inv. Nr. 188) die Beziehung zur Realität noch greifbar scheint, wählte der Künstler hier den Bereich des Imaginären. Reitermonumente, Grabmäler, Treppen und ein Obelisk bilden ein beklemmendes, friedhofartiges Ensemble, das jedoch auch etwas Bühnenmäßiges hat und an Marieschis Tätigkeit als Theatermaler erinnert. Die zerfallene steinerne Landschaft wirkt fast surreal, wie verloren agieren einige kleine Figuren (Staffage) in ihr. Sie sind vielleicht auf der Suche nach Inschriften, die von einstigen Taten und entschwundenem Ruhm künden. Auch hier steht wiederum der Aspekt der Vergänglichkeit im Mittelpunkt.
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