Bildnis des Kunstsammlers Ludwig Fischer (1860-1922)

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Worum es geht

Beschreibung

Die kunstliebende Ehepaar Ludwig (1860-1922) und Rosy Fischer (1869-1926) hatte eine große Sammlung mit mehr als 500 Gemälden und Graphiken des Expressionismus in Frankfurt a. M. aufgebaut. Sie wurden dabei wesentlich von Ludwig Schames unterstützt, der die damals noch wenig anerkannten Künstler ausstellte und als Galerist der Moderne das jüdische Bildungsbürgertum Frankfurts zu neuen Formen des Sammelns führte. Doch das Lebenswerk der Fischers wurde durch Inflationsverkäufe und Beschlagnahmungen durch die Nationalsozialisten zerschlagen. Heute ist die Sammlung, von der ein Teil ins Exil gerettet werden konnte, in alle Winde zerstreut (Expressionismus und Exil. Die Sammlung Rosy und Ludwig Fischer, hg. von Georg Heuberger, Ausst.-Kat. Jüdisches Museum Frankfut a. M. [29.8.-28.10.1990], München 1990).

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