Worum es geht
Hannah Höch war die wichtigste Protagonistin der Dada-Szene in Berlin, die sich vor allem durch Collagen aus verschiedenen Materialien, Fotos, Textschnipseln etc. auszeichnete. Ihre Collage aus dem Jahr 1953 ist ein Meisterwerk visueller Naturlyrik, gewachsen aus dem Erlebnis blühender Vegetation, von Duft, Licht und Schatten, von Fülle und Vollkommenheit. Die Künstlerin war von Jugend an eine leidenschaftliche und einfühlsame Gärtnerin und hatte selbst ihr Haus in Heiligensee in eine vegetative Collage verwandelt, was Eberhard Roters zu der Aussage: »Hannah Höch ist Dada plus Garten« veranlasste. 1944 äußerte sich Höch selbst wie folgt: »Ich habe Blumenstücke oder Pflanzenstücke gemalt mit sehr viel Hingabe an die Schönheit der Pflanzen und mit dem Bewusstsein, dass nichts gerechtfertigter sein kann als den anbetungswürdigen Formen nachzuspüren und sie darstellerisch zu verewigen suchen.«
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