5 Lithographien nach der Sanften

Statisches Platzhalterbild: Logo der Staatsgalerie in grau auf weißem Hintergrund

Worum es geht

Beschreibung

In der 12. Mappe der Edition Graphische Reihe erschienen 1922 in Dresden die bereits 1918 entstandenen »5 Lithographien nach der ›Sanften‹ von Dostojewski« von Lasar Segall. Die Einführung verfasste der Kunstkritiker Will Grohmann; eine der Lithographien enthält die Aufschrift des Künstlers: »Herrn Dr. Will Grohmann gewidmet Lasar Segall 1918«. »Die Sanfte. Eine phantastische Erzählung« von Fjodor Dostojewski wurde erstmals im November 1876 in seinem »Tagebuch eines Schriftstellers« publiziert, dessen von 1873 bis 1881 reichenden Eintragungen als Beiträge in der Wochenschrift »Der Staatsbürger« erschienen sind. Der in Wilna geborene Segall widmete sich in seinen ausdrucksstarken und von archaischer Strenge bestimmten Werken in oft melancholischer Weise existentiellen Themen wie Tod und Zerstörung, Trauer, Leid und Qual - auch mit Blick auf die jüdische Vergangenheit. Segall studierte zunächst an der Berliner, ab 1910 an der Dresdner Akademie. 1912/13 unternahm er seine erste Reise nach Brasilien, 1924 siedelte er dorthin über. 1919 gründete er mit Künstlern wie Otto Dix, Conrad Felixmüller u.a. die Dresdner Sezession, 1920 war er an dem Mappenwerk »1. Graphische Mappe der Dresdner Sezession Gruppe 1919« beteiligt (Inv. Nr. A 1974/5379).

Text

Haben Sie Fragen oder Informationen zu diesem Objekt?

Kontaktieren Sie uns