Überfluss – Klingendes Papier von Clemens Schneider

Der Stuttgarter Künstler Clemens Schneider beschäftigt sich in seiner Kunst mit unserer Wegwerfgesellschaft. Mithilfe eines eigens entwickelten Verfahrens und mit selbst gebauten Geräten aus Recyclingmaterial, stellt der Künstler Papier aus alten Jeans und T-Shirts her.

Mit der über 50 Meter langen Arbeit »Überfluss« konnten wir ein Werk für unsere Graphische Sammlung erwerben, das den Prozess des Papierherstellens im Zentrum hat und sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt. Neben dem aus textilem Müll hergestellten Papier sind die meditativen Klänge, die durch in das Papier eingebaute Kontaktmikrofone erzeugt werden, das Besondere an dieser Arbeit. Auch dafür greift der Künstler auf recyceltes Material zurück und verwendet technisch verfremdeten Baustellenlärm. Die raumgreifende Installation schafft ein immersives Erlebnis, in dem das Papier mit dem Publikum in einen Dialog tritt.

Die Ausstellung wird verlängert bis zum 1.3.2026.

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Raumansicht von Überfluss

Überfluss: Pressebild 1 / 4

Clemens Schneider, Ausstellungsansicht Überfluss, 2020, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, erworben 2023 mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg für zeitgenössische Kunst
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Raumansicht von Überfluss

Überfluss: Pressebild 2 / 4

Clemens Schneider, Ausstellungsansicht Überfluss, 2020, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, erworben 2023 mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg für zeitgenössische Kunst
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Nahaufnahme von Clemens Schneider Überfluss

Überfluss: Pressebild 3 / 4

Clemens Schneider, Ausstellungsansicht Überfluss, 2020, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, erworben 2023 mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg für zeitgenössische Kunst
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Raumansicht von Überfluss mit Menschen die sich das Werk anschauen

Überfluss: Pressebild 4 / 4

Clemens Schneider, Ausstellungsansicht Überfluss, 2020, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, erworben 2023 mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg für zeitgenössische Kunst