Ausgangslage
Fokus Sammlung – Staatsgalerie »goes green«: Die energetische Gebäudesanierung als Chance
Die gesamte, im aktuellen Stand präsentierte Sammlung mit einem chronologischen Rundgang durch 700 Jahre Kunstgeschichte, ist nur noch bis Ende September 2026 zu sehen. Nutzen Sie die Chance! Wir begleiten Sie in diesem Jahr mit einem besonders umfangreichen Angebot an rund um unsere Sammlung.
Die gute Nachricht vorweg: Wir werden zu keinem Zeitpunkt komplett schließen und zeigen Ihre Lieblingswerke in immer wieder wechselnden Präsentationen!
Ab Frühjahr 2027 präsentieren wir unsere Meisterwerke der Klassischen Moderne im Kunstgebäude am Schlossplatz bis voraussichtlch ins Jahr 2034. Während dieser Zeit finden in der Staatsgalerie Teilschließungen zunächst im Altbau und voraussichtlich ab 2030 im kompletten Stirling-Bau statt.
Nach über 40 Jahren Betrieb befindet sich die Staatsgalerie dann noch bis voraussichtlich 2034 in einer Sanierungs- und Modernisierungsphase, da sie energetisch und technisch auf den neusten Stand gebracht werden muss.
Auf dieser Seite beantworten wir Ihnen die wichtigsten Fragen rund um die Sanierung, informieren Sie über aktuelle Maßnahmen und deren Auswirkungen auf den Museumsbetrieb. Wir zeigen, was bereits umgesetzt wurde und geben Ihnen regelmäßig spannende Einblicke in den Sanierungsprozess.
Die Staatsgalerie wird während der Sanierungsarbeiten nie komplett geschlossen sein.
Prof. Dr. Christiane Lange, Direktorin Staatsgalerie Stuttgart
FAQ
Um das architektonisch einzigartige Gebäudeensemble der Staatsgalerie Stuttgart, einem der bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands, dauerhaft zu erhalten und energetisch zukunftsfähig zu machen, sind in den kommenden Jahren umfangreiche Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten nötig. Die wichtigsten Fragen dazu beantworten wir in der folgenden Übersicht:
Die Staatsgalerie Stuttgart bereitet sich bereits intensiv auf die bevorstehende umfangreiche Sanierung des Stirling-Baus vor.
Die Sanierung der Staatsgalerie ist in Abschnitten geplant. Nach den aktuellen Planungen sollen ab 2027 erste vorauslaufende Maßnahmen im Altbau umgesetzt werden. Hierfür werden dann Teilschließungen im Altbau und Anpassungen an den Ausstellungen erforderlich. Vorgesehen ist, ab voraussichtlich 2027, Teile der Ausstellung der Neuen Staatsgalerie in das Kunstgebäude auszulagern. Werke aus der Alten Staatsgalerie werden dann vorübergehend in die Neue Staatsgalerie gebracht. Ab frühestens 2028 soll die Gesamtsanierung zunächst im Verwaltungsbau und im Anschluss im Museumsbereich starten. Während der Arbeiten im Museumsbereich ist eine Schließung der Neuen Staatsgalerie (Stirling-Bau) notwendig. Die Umsetzung der baulichen Maßnahmen der Gesamtsanierung steht unter Haushaltsvorbehalt. Änderungen im Zeitplan oder Umfang der Schließungen können daher nicht ausgeschlossen werden.
Ab September 2026 bis voraussichtlich Sommer 2027 werden im Altbau-Treppenhaus die Fenster erneuert. Während dieser Zeit ist die Treppe im Altbau Erdgeschoss für den Auf- und Abgang zu THE GÄLLERY sowie zu den Niederländern und Altdeutschen Meistern etwas schmaler, da sie für die Arbeiten teilweise gesperrt werden muss, bleibt aber zugänglich und nutzbar. Der Museumsbetrieb im Altbau bleibt in dieser Zeit grundsätzlich erhalten.
Ebenfalls ab September 2026 wird der sogenannte Zapfenbau, der die Toiletten für die Besucherinnen und Besucher im Altbau im Erdgeschoss umfasst, für einen Zeitraum von neun Monaten geräumt. In diesem Gebäudeteil werden ebenfalls die Fenster wie auch die Fassaden erneuert. Besuchertoiletten wird es in dieser Bauphase nur noch im Stirling-Bau geben.
Ab dem zweiten Quartal 2027 folgt abschnittsweise die Modernisierung der Fenster im Altbauflügel Nord im Erdgeschoss und im Obergeschoss. Die Umsetzung wird in mehreren Bauabschnitten durchgeführt, da einzelne Räume technisch miteinander verbunden sind. Entsprechend sind temporäre Raumzusammenlegungen und veränderte Zugänge zu Ausstellungsflächen erforderlich.
Alle genannten Maßnahmen sind Teil der strategischen Gesamtplanung. Sie schaffen die baulichen und technischen Voraussetzungen dafür, dass ab voraussichtlich 2030 die umfassende Sanierung des Stirling-Baus beginnen könnte, ohne das Museum komplett schließen zu müssen.
Die Modernisierungs- und Sanierungsarbeiten in der Staatsgalerie Stuttgart haben im Februar 2026 mit der ersten Phase vorbereitender Baumaßnahmen begonnen. Diese Maßnahmen dienen im Altbau (Alte Staatsgalerie) der technischen und infrastrukturellen Ertüchtigung des Gebäudes. Sie sind Teil der strategischen Gesamtplanung und schaffen die baulichen und technischen Voraussetzungen dafür, dass von voraussichtlich 2030 bis voraussichtlich 2034 die umfassende Sanierung des Stirling-Baus stattfinden kann, ohne das Museum komplett schließen zu müssen.
Die Staatsgalerie Stuttgart wird nie komplett geschlossen sein. Während der Sanierung des Stirling-Baus von voraussichtlich 2030 bis voraussichtlich 2034 bleibt die Alte Staatsgalerie mit ihrer Sammlung für Ausstellungen geöffnet. Um dies zu realisieren, finden bereits ab 2027 bauliche Maßnahmen statt, die zu Teilschließungen im Altbau führen können.
Die Einschränkungen, die sich während der Phasen der Sanierungsarbeiten ergeben, spiegeln sich in den Eintrittspreisen wider. Bei Teilschließungen bieten wir unseren Besucherinnen und Besuchern beispielsweise einen vergünstigen Sammlungseintritt an. Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch über die aktuell geltenden Ticketpreise und beachten Sie, dass auch kurzfristige Änderungen, die im Zusammenhang mit dem Fortschritt der Bauarbeiten stehen, möglich sind.
Das Kunstgebäude am Schlossplatz dient als Ausweichquartier. Ab Februar 2027 werden dort die Meisterwerke der Klassischen Moderne der Staatsgalerie Stuttgart gezeigt.
Das ikonische Kunstgebäude am Schlossplatz ist ein zentraler Ort für Kunst und Kultur. Ausstellungen, Festivals und Events von Stuttgarter Kulturinstitutionen und dazugehörige Begleitprogramme, die unsere Stadtgesellschaft einladen, gemeinsam Kultur zu erleben, finden hier statt. Als moderner Ausstellungs- und Veranstaltungsbetrieb mit multifunktionalen und technisch hochwertig ausgestatteten Räumen bietet das Kunstgebäude für Besucherinnen und Besucher unterschiedlicher Zielgruppen ein vielseitiges, kulturelles Programm. Aktuelle Ausstellungen und Events im Kunstgebäude sind auf der
1843 als »Museum der Bildenden Künste« von König Wilhelm I. von Württemberg gegründet, zählt die Staatsgalerie Stuttgart heute zu den größten und renommiertesten Kunstmuseen in Deutschland mit einer . Seitdem Prof. Dr. Christiane Lange die Staatsgalerie Stuttgart leitet, haben 3.100.379 Gäste das Museum besucht. Die Sammlung der Staatsgalerie umfasst einen reichen Bestand an Meisterwerken aus Malerei, Skulptur und Grafik vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Wer durch die Staatsgalerie geht, entdeckt Picasso, Monet, Beuys oder auch das berühmte »Triadische Ballett« von Oskar Schlemmer. Neben Sonderausstellungen gibt es ein umfassendes Vermittlungsprogramm mit einem feinen Gespür der aktuellen Diskurse für Jung und Alt und Menschen mit besonderen Bedarfen. Sowohl analog als auch digital wird eine Vielzahl an Zugängen zur Kunst und Kunstgeschichte geboten. Damit wird die Staatsgalerie als eines der größten Häuser der Kunst den fünf Kernaufgaben staatlicher Museen gerecht: Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln. Diese Aufgaben garantieren uns allen die gesellschaftliche Bildungsfunktion, den Zugang zu bedeutenden Werken der Kunst und den Erhalt dessen für kommende Generationen.
Dank seiner einzigartigen Architektur ist das Gebäudeensemble ein Leuchtturm im Stadtbild. Das Haus bietet aktuell eine Ausstellungsfläche von 12.000 m², die sich auf die Alte Staatsgalerie des Architekten Georg Gottlob Barth (1843) mit dem Anbau von Albert von Bok (1888), den postmodernen Bau von James Stirling (1984) und die Steib-Hallen des gleichnamigen Basler Architektenpaares (2002) verteilen. Alle Gebäude sind miteinander verbunden. Neben der Alten und der Neuen Staatsgalerie kommt seit 2024 die Bespielung des Kunstgebäudes am Schlossplatz mit einer Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche von rund 1.100 m² hinzu.
Welche Bedeutung die Staatsgalerie für Stadt und Land hat, zeigen neben dem reichen Bestand an Meisterwerken auch diverse Auszeichnungen. So ist der postmoderne Stirling-Bau seit 2014 offiziell »Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung«.
Die Staatsgalerie wurde zudem als erstes Museum in Deutschland 2016 mit den Zertifikaten der ISO-Normen für Energie und Umwelt ausgezeichnet und nimmt damit eine Vorreiterrolle beim Thema in der Museumslandschaft ein.
Nach über vierzigjähriger, durchgehend intensiver Nutzung sind die Museumsflächen und der Verwaltungsbau der Staatsgalerie sanierungsbedürftig. Bei der Gesamtsanierung sollen insbesondere die technischen Anlagen an einen zeitgemäßen Museumsbetrieb angepasst werden. Dafür werden sie neu errichtet. Durch die Sanierung der Gebäudehülle in Verbindung mit einer Neukonzeption der Glasdächer und der technischen Anlagen soll ein energieeffizienter Gebäudebetrieb ermöglicht werden.
Ziel der umfangreichen Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen in der Staatsgalerie Stuttgart ist es, das denkmalgeschützte Gebäudeensemble dauerhaft zu erhalten, energetisch zu ertüchtigen und zukunftstauglich zu machen sowie den Besucherinnen und Besuchern ein bestmögliches Besuchserlebnis zu bieten.
Die Staatsgalerie Stuttgart ist sich bewusst, dass die temporären Einschränkungen für ihre Besucherinnen und Besucher während der Sanierungsmaßnahmen spürbar sind und dankt allen, dass sie diese wichtigen Maßnahmen zum Schutz des denkmalgeschützten Ensembles mittragen.
Die Staatsgalerie Stuttgart bereitet sich intensiv auf die bevorstehende große Sanierung des Stirling-Baus ab voraussichtlich 2030 vor.
Die Sanierung der Staatsgalerie ist in Abschnitten geplant. Nach den aktuellen Planungen sollen ab 2027 erste vorauslaufende Maßnahmen im Altbau umgesetzt werden. Hierfür werden dann Teilschließungen im Altbau und Anpassungen an den Ausstellungen erforderlich. Vorgesehen ist, ab voraussichtlich 2027, Teile der Ausstellung der Neuen Staatsgalerie in das Kunstgebäude auszulagern. Werke aus der Alten Staatsgalerie werden dann vorübergehend in die Neue Staatsgalerie gebracht. Ab frühestens 2028 soll die Gesamtsanierung zunächst im Verwaltungsbau und im Anschluss im Museumsbereich starten. Während der Arbeiten im Museumsbereich ist eine Schließung der Neue Staatsgalerie (Stirling-Bau) notwendig. Die Umsetzung der baulichen Maßnahmen der Gesamtsanierung steht unter Haushaltsvorbehalt. Änderungen im Zeitplan oder Umfang der Schließungen können daher nicht ausgeschlossen werden.
Die Staatsgalerie Stuttgart wird während der Sanierungsmaßnahmen nie komplett geschlossen sein. Die Staatsgalerie wird das Kunstgebäude am Schlossplatz als Ausweichquartier nutzen. So werden ab 2027 Meisterwerke der Klassischen Moderne der Staatsgalerie dort gezeigt.
Die Staatsgalerie Stuttgart wird saniert und modernisiert. Das Land ist Eigentümer und Bauherr. ist in Zusammenarbeit mit freiberuflichen Büros für die bauliche Umsetzung zuständig.
Aufseiten der Staatsgalerie Stuttgart ist der Kaufmännische Geschäftsführer Dirk Rieker Gesamtkoordinator aller Sanierungsmaßnahmen sowie Baubeauftragter für die energetische und technische Generalsanierung des Gebäudeensembles.
Aktuelle Informationen über die Sanierung der Staatsgalerie Stuttgart finden Sie gebündelt auf dieser Seite.
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Auch über ihre Social Media Kanäle informiert die Staatsgalerie regelmäßig über die Sanierung.
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Gerne können Sie sich auch direkt mit Diana Maier, Pressesprecherin der Staatsgalerie Stuttgart, in Verbindung setzen:
Kontakt
Diana Maier
Pressesprecherin
T +49 711 470 40-275
diana.maier@staatsgalerie.bwl.de
Wir gehen im Moment von einer mehrjährigen Bauzeit aus. Unser Ziel ist es, den Stirling-Bau zum 50-jährigen Jubiläum 2034 wiederzueröffnen.
Prof. Dr. Christiane Lange, Direktorin Staatsgalerie Stuttgart
Meilensteine
2026
Im Vorgriff auf die geplante energetische Gesamtsanierung der Neuen Staatsgalerie sind laufend Instandsetzungsarbeiten im Museumbetrieb notwendig, die der Substanzsicherung dienen. Der aktuelle Ausführungsabschnitt umfasst Maßnahmen des Bauunterhalts sowie Erhaltungsaufwendungen für technische Anlagen zur Sicherstellung des laufenden Betriebs.
2025
- Intensive Planung und Vorbereitung der etappenweisen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten in der Staatsgalerie Stuttgart.
- Umfangreiche Sanierung des Staatsgalerie-Restaurants mit anschließender Wiedereröffnung durch das neue »Café & Restaurant Fresko«.




