
Die Luftaufnahme lässt gut erkennen, wie der Neubau Bezug nimmt auf das Gebäude der Alten Staatsgalerie: Das Hauptvolumen des Neubaus ist ebenfalls symmetrisch aufgebaut, die zentrale Rotunde wird von zwei L-förmigen Flügeln eingeklammert. Wichtige Achsen des Altbaus werden aufgegriffen und fortgeführt.
Zur Straße hin rückt der Neubau nach hinten und schafft dadurch ein großzügiges Areal vor dem Gebäude, das Stirling als Terrasse gestaltet hat. Beachtenswert ist außerdem die Anlage des Fußwegs, der die Urbanstraße (oben) mit der Konrad-Adenauer-Straße (unten) verbindet: Er führt durch das Museum und bezieht die Rotunde mit ein, sodass das Gebäude als Ort der Kunst und Kultur für jedermann Tag und Nacht erlebbar ist. Rechts oben sieht man, wie der Bau locker um die vorhandene Bausubstanz geführt wird; beachtenswert sind auch Details wie der flügelförmige Grundriss der Musikhochschule.
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