Christoph Friedrich Dörr (1782–1841)
»Bildnis einer Unbekannten«

um 1810, Öl auf Leinwand

Das Verhältnis der Figur zum Hintergrund verrät das Studium der italienischen Renaissance; die kühlen Farben des Klassizismus sind typisch für den Stuttgarter Umkreis, in dem Dörr arbeitete.

Hier dienen das heimatliche Ammertal bei Tübingen, der Schwärzlocher Hof und der Weiler Jesingen als Hintergrund, vor dem eine Schwäbin in schöner Schlichtheit und Frische den Betrachter anblickt. Das Porträt ist ein Beispiel für die hohe Qualität der Bildnismalerei in Schwaben zu Beginn des 19. Jahrhunderts. [ CB ]

Heute im Museum
23.11.14

11:00 Uhr
Das Unheimliche in der Kunst seit dem 19. Jahrhundert
Themenführung

14:00 Uhr
Weggefährten Schlemmers in Stuttgart
Ausstellungsführung Graphik-Kabinett

15:00 Uhr
Oskar Schlemmer - Visionen einer neuen Welt
Kinderpraxisführung für Kinder ab 4 Jahren ohne Anmeldung

15:00 Uhr
Oskar Schlemmer - Visionen einer neuen Welt
Ausstellungsführung

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