
nach 1918, Öl auf Leinwand
Von 1918 an verbrachte Corinth jährlich längere Zeit am Walchensee. Dort schuf er mit fast ekstatischer Hingabe mehr als 60 Ansichten des Ufers. Die Bilder sind ein bedeutender Beitrag zur spezifisch deutschen Variante des Spätimpressionismus, in den sich Elemente des Expressionismus mischen. Immer wieder sucht der Künstler die gleichen Plätze auf, um sie im Wechsel von Jahreszeiten, Witterung und Lichtverhältnissen zu malen. Es entstand eine der umfangreichsten Bildserien in der Kunst des 20. Jahrhunderts. [ CB ]
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