
1899, Öl auf Leinwand, Leihgabe der Freunde der Staatsgalerie
In der neoimpressionistischen Phase seines Spätwerks hat Pissarro helle, leuchtendfarbige Bilder wie dieses gemalt. Nicht alle diese Werke erreichen die Intensität und Frische des »Gärtners«. Wie bei Monets »Felder im Frühling« interessiert den Maler das vielgestaltige Phänomen des Lichts an einem hellen Sommertag.
Die Auflösung der Flächen in einzelne kurze Striche und Farbspuren in einem nahezu staccatohaften Rhythmus sind bezeichnend für den späten Impressionismus und weisen auf die zunehmenden formalen Auflösungserscheinungen des Stils. Ein Vergleich mit den gleichzeitigen Werken der Nabis, zum Beispiel mit Bonnard, bietet sich an. [ CB ]
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