Pierre Auguste Renoir (1841–1919)
»Madame Victor Chocquet«

1875, Öl auf Leinwand

Augustine Marie Caroline Buisson war mit Victor Chocquet verheiratet, einem niedrigen Beamten der Pariser Zollverwaltung. Chocquet war von den ungewohnten Bildern seiner Zeitgenossen Delacroix, Renoir und Monet zunächst angezogen und fasziniert. Als er feststellte, dass die Werke erschwinglich waren, griff er zu und kaufte begeistert.

Der junge Renoir hat aus Dankbarkeit dieses bemerkenswerte Porträt von Chocquets Frau gemalt, ein Meisterwerk des frühen Impressionismus. Die Farbigkeit ist kühl und strahlend, die Pinselstruktur löst die Dinge schimmernd auf, und zugleich ist die schlichte Zurückhaltung der jungen Frau meisterhaft zum Ausdruck gebracht. Hinter Madame Chocquet ist eines der Bilder der Sammlung zu sehen, eine Skizze des 1863 verstorbenen Delacroix zu den Fresken im Palais Bourbon. [ CB ]

Heute im Museum
04.12.16

11:00 Uhr
Kunst als Heimat?
Themenführung

14:00 Uhr
Rembrandts Schatten
Ausstellungsführung

14:00 Uhr
Ein Stern strahlt herein - Weihnachtliches
Familienführung

15:00 Uhr
Francis Bacon. Unsichtbare Räume
Ausstellungsführung

Bitte beachten Sie

Bei rund 5.000 Gemälden und Plastiken, 400.000 Graphiken und rund 150.000 Archivalien können wir selbstverständlich immer nur eine Auswahl unserer Werke präsentieren. Daher kann es durchaus vorkommen, dass Sie ein bestimmtes Werk bei Ihrem Besuch nicht ausgestellt finden, auch wenn es hier zu sehen ist. Falls Ihr Besuch im Museum nur einem bestimmtem Werk gilt, informieren wir Sie gerne vorab unter 0711 . 470 40-250 oder per E-Mail.

Francis Bacon Grenzen des Wachstums Angebote für Kinder und Jugendliche Stuttgarter Galerieverein Vermietung Newsletter abonnieren Das Qualitätsmanagementsystem der Staatsgalerie Stuttgart ist nach der weltweit anerkannten ISO 9001:2008 Norm zertifiziert. Teilen

http://www.staatsgalerie.de/malereiundplastik/19j_rundg.php | © Staatsgalerie Stuttgart