Ende der 1960er-Jahre erwarb die Staatsgalerie ein großes Konvolut an Arbeiten aus der Sammlung Borst. Der Raum 35 ermöglicht nun den Einblick in die Vielfalt der Sammlung und deren Geschichte. Dort sind ausgewählte Meisterwerke der Klassischen Moderne, z.B. von Max Beckmann, Willi Baumeister, Andre Derain, Ferdinand Hodler, Paul Klee, Paula Modersohn-Becker und Ernst Ludwig Kirchner zu sehen. Hinzu kommt eine ausführliche Dokumentation der Kunstsammlung des Stuttgarter Industriellen Hugo Borst (1881-1967), die sich bis zu seinem Tod in den öffentlich zugänglichen Galerieräumen von »Haus Sonnenhalde« am Gähkopf befand. Im Zuge dessen weisen wir auf die Publikation seiner Enkelin Sigrid Borst hin.
Lange Nacht der Museen, Staatsgalerie 17. März 2007 Bereits seit Mitte der Neunziger Jahre arbeitet der Medienkünstler Wolf Nkole Helzle unentwegt an der Erweiterung eines besonderen Archivs. Ob in Europa, Afrika oder Asien - ob in einer Kunstausstellung, in einer Kirche oder auf der Straße - an all diesen Orten luden ein Stuhl, eine Lampe, ein schwarzer Hintergrund und eine Kamera Gäste, Besucher und Passanten zu einem kurzen Fototermin. Auf diese Weise entstehen aber weder "Kniestücke", Hüft- oder Brustbilder, sondern nahsichtige Kopfbilder mit aller Konzentration auf die Physiognomie. Wesentlich ist allein das Gesicht. Zunächst an einen Rechner weitergegeben, dessen besondere Software das Verhältnis von Augen, Nase und Mund bestimmt, gelangt schließlich Portrait für Portrait auf eine großformatige Leinwand. Der bannenden Frontalität dieser Gesichter gesellen sich die fließenden Bilder des Übergangs, bemerkenswerte Zwischenstadien, die sich durch das Verfahren des "Morphens" ergeben. Denn so wie das Gesicht des Einzelnen durch den Akt des Fotografierens aus der Menge hervortrat, so kehrt es auch wieder in diese zurück und durchläuft dabei momenthafte nicht selten bizarre Verwandlungen, in denen das Gemeinsame und das Trennende eigentümlich nah beieinander liegen. Im Spannungsfeld von Individuum und Kollektiv ist es die besondere Vielfalt und Unverwechselbarkeit der individuellen Physiognomie, die immer wieder von Neuem fasziniert. An die 20.000 Portraits sind es, die sich bislang in Wolf Helzles weltweit angelegtem kommunikativen MedienKunstStück gleichberechtigt begegnen - eine gigantische Zahl und dennoch nur ein winziger Bruchteil des großen unüberschaubaren Ganzen.
Die 300 führenden Galerien aus allen Kontinenten zeigen Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, von den Klassikern des letzten Jahrhunderts bis zum neusten Kunstschaffen. 15. Juni bis 19. Juni 2011
Das Teilnehmerfeld konzentriert sich auf international renommierte Galerien. Diese geben einen umfassenden Überblick über das Kunstgeschehen des 20. und 21. Jahrhunderts – von der Klassischen Moderne bis zu aktuellsten Kunstproduktionen. Schwerpunkte im Angebot sind neben den Klassikern auch Nachkriegskunst und immer stärker zeitgenössische Werke. Die 45. Ausgabe der ART COLOGNE öffnet vom 13. bis 17. April 2011 in Köln ihre Tore.
Die Internationalen Fachmesse für Museen, Konservierung und Kulturerbe EXPONATEC COLOGNE, findet im Zweijahresrhythmus parallel zur COLOGNE FINE ART & ANTIQUES in Köln statt. Sie ist zu einem anerkannten europäischen Treffpunkt für die Professionals der angesprochenen Bereiche geworden. Ein innovatives Ausstellungskonzept führt Industrie, Serviceanbieter sowie Museen, Galerien und Privatsammler zusammen, und bietet gleichzeitig auch mit einem hochkarätigen Rahmenprogramm zusätzlich Raum für den Dialog mit der Zukunft zwischen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien sowie Verbrauchern. 16.-18. November 2011
54. Internationale Kunstausstellung Am 12. Mai 2010 hat der Vorstand der Biennale di Venezia unter dem Vorsitz von Paolo Baratta die international anerkannte schweizer Kunstwissenschaftlerin und Kuratorin Bice Curiger zur Direktorin der Sektion Visuelle Künste ernannt. Damit ist sie als Kuratorin für die 54. Internationale Kunstausstellung der Biennale Venedig im Jahr 2011 zuständig. 4. Juni - 27. Nov. 2011
documenta ist zu einem alle fünf Jahre wiederkehrenden Schlüsselmoment geworden, an dem zeitgenössische Kunst gezeigt wird und sich an Kunst und ihrem Verhältnis zur Welt interessierte Menschen begegnen, um die Lage zu analysieren und Ein- und Ausblicke auszutauschen. 9. Juni - 16. September 2012
http://www.staatsgalerie.de/kunstlinks/index.php | © Staatsgalerie Stuttgart