Hermann Finsterlin (1887–1973)
»Haus der Andacht - Museum«

1919, Aquarell über Bleistift auf rohweißem Papier, 37,8 x 28,2 cm, Inv.Nr. C 78/2768 , © VG Bild-Kunst, Bonn 2001

Hermann Finsterlin, 1887 in München geboren, verfasste 1904 erste Gedichte und wird zeit seines Lebens als Autodidakt schreiben, malen, komponieren, Häuser entwerfen und Spiele erfinden. In den Jahren 1919-24 entstanden, von Walter Gropius begeistert aufgenommen, eine Vielzahl Utopie gebliebener Architekturentwürfe, die nur in wenigen Fällen bis zum Gipsmodell verwirklicht wurden. Seine Ideen wirken bis in die Postmoderne nach.

Dem Willen des Künstlers folgend gelangten bedeutende Werkgruppen seines Nachlasses dank der Stiftung der Erben in unsere Bestände. Das komplexe Oeuvre wurde 1988 erstmals in einem alle künstlerischen Medien umfassenden Katalog von Reinhard Döhl mit einer Ausstellung in der Graphischen Sammlung publiziert. [ UG ]

Heute im Museum
20.04.14

11:00 Uhr
Das Tuch der Tücher: Vom weißen Leinen der Heilsgeschichte
Themenführung

15:00 Uhr
Kunst & Textil - Stoff als Material und Idee in der Moderne von Klimt bis heute
Ausstellungsführung

15:00 Uhr
Kunst & Textil - Stoff als Material und Idee in der Moderne von Klimt bis heute
Kinderpraxisführung für Kinder ab 4 Jahren ohne Anmeldung

16:00 Uhr
Ein Werk
Kurzführung

Bitte beachten Sie

Bei rund 5.000 Gemälden & Plastiken, 400.000 Graphiken und rund 150.000 Archivalien können wir selbstverständlich immer nur eine Auswahl unserer Werke präsentieren. Daher kann es durchaus vorkommen, dass Sie ein bestimmtes Werk bei Ihrem Besuch nicht ausgestellt finden, auch wenn es hier zu sehen ist. Falls Ihr Besuch im Museum nur einem bestimmtem Werk gilt, informieren wir Sie gerne vorab unter 0711 . 470 40-250 oder per E-Mail.

Angebote für Kinder und Jugendliche Bildgalerie: Kunstvermittlung in Aktion Stuttgarter Galerieverein Vermietung Newsletter abonnieren Teilen

http://www.staatsgalerie.de/graphischesammlung/20j_rundg.php | © Staatsgalerie Stuttgart