
1919, Aquarell über Bleistift auf rohweißem Papier, 37,8 x 28,2 cm, Inv.Nr. C 78/2768 , © VG Bild-Kunst, Bonn 2001
Hermann Finsterlin, 1887 in München geboren, verfasste 1904 erste Gedichte und wird zeit seines Lebens als Autodidakt schreiben, malen, komponieren, Häuser entwerfen und Spiele erfinden. In den Jahren 1919-24 entstanden, von Walter Gropius begeistert aufgenommen, eine Vielzahl Utopie gebliebener Architekturentwürfe, die nur in wenigen Fällen bis zum Gipsmodell verwirklicht wurden. Seine Ideen wirken bis in die Postmoderne nach.
Dem Willen des Künstlers folgend gelangten bedeutende Werkgruppen seines Nachlasses dank der Stiftung der Erben in unsere Bestände. Das komplexe Oeuvre wurde 1988 erstmals in einem alle künstlerischen Medien umfassenden Katalog von Reinhard Döhl mit einer Ausstellung in der Graphischen Sammlung publiziert. [ UG ]
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