Pablo Picasso (1881–1973)
»Akt«

1910, Feder in Schwarz auf weißem Zeichenpapier, 31,5 x 20 cm, Inv.Nr. C 66/1438, © Succesion Picasso/VG Bild-Kunst, Bonn 2003

Den Spanier Pablo Picasso zog es 1900 nach Paris, wo er seit 1906 in Kontakt mit Kahnweiler und Braque zum Begründer des Kubismus wurde, um anschließend in großen Werkschüben und Stilphasen die Kunst des 20. Jahrhunderts bestimmen.

Kubistischer Akt, entstanden im Sommer 1910 in Cadaqués: »er zerfällt als Abbild der Natur und ersteht als Geschöpf einer autonomen Kunst. Bogen und Winkel spalten die Figur bis in den Kern auf und bilden sie neu aus einer kristallinischen Substanz von zarter offener Struktur. Im unaufhörlich treibenden Duktus der Feder entsteht ein Gerüst von vibrierender Durchlässigkeit. Tänzerisch tritt das kunstvolle Gebilde hervor; ausgewogen vereint es die Gegensätze von Stehen und Schweben, von Gerade und Bogen, von Fläche und Körper, von Konstruktion und Imagination« (G. Thiem, 1981). [ UG ]

Heute im Museum
22.11.14

15:00 Uhr
Oskar Schlemmer - Visionen einer neuen Welt
Ausstellungsführung

16:00 Uhr
Oskar Schlemmer - Visionen einer neuen Welt
Führung für Mitglieder der Freunde der Staatsgalerie

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