Francesco Solimena (1657–1747)
»Jakob und Rahel am Brunnen«

Öl auf Leinwand

Von der Begegnung Jakobs und Rahels am Brunnen berichtet das erste Buch Mose: Danach hatte sich Jakob, der Sohn Isaaks und Rebeccas, zur Brautschau nach Mesopotamien begeben. Hier begegnete er an einer Tränke der Hirtin Rahel, welche die Herde ihres Vaters Laban führte, und verliebte sich in seine spätere Braut.

Das Stuttgarter Gemälde wurde erst 1995 einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Ein themengleiches, kompositorisch eng verwandtes Gemälde Solimenas befindet sich seit längerem in der Accademia in Venedig, eine weitere Fassung tauchte vor wenigen Jahren auf einer Auktion auf. Eine Rötelzeichnung Solimenas, die die Wiener Albertina bewahrt, lässt enge kompositorische Bezüge zu dem Stuttgarter Gemälde und dem in Privatbesitz befindlichen Werk erkennen. Solimena ist die herausragende Künstlerpersönlichkeit Neapels im 18. Jahrhundert, sein Schaffen besaß auch einen weitreichenden Einfluss auf die nordalpine Barockmalerei. Erworben 2002. [ GM ]

Heute im Museum
23.08.14

15:00 Uhr
Königliche Sammellust. König Wilhelm I. von Württemberg als Sammler und Förderer der Künste
Ausstellungsführung

16:00 Uhr
Gebanntes Licht. Experimentelle Fotografie der Staatsgalerie Stuttgart
Führung für Mitglieder der Freunde der Staatsgalerie

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