Humanism in China

Ein fotografisches Porträt

28.10.2006 – 18.02.2007

Dicht präsentiert schildern die Bilder in den vier Themenbereichen, Existenz, Beziehung, Begehren und Zeit, den chinesischen Alltag vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Modernisierung. Zwei Daten setzen bei der gesellschaftlichen Entwicklung markante Wendepunkte. Die Fotografen suchen hinter dem äußeren und für jedermann offensichtlichen Glanz des wirtschaftlichen Booms in Chinas Metropolen die zunächst schleichende, dann aber rasant fortschreitende Veränderung zu dokumentieren.

3 Fotos: Lotteriegewinner, Alter Mann mit Bild seiner Frau, Fuhrwerk und Flugzeug

An Glaubwürdigkeit gewinnen die Aufnahmen, weil sie nichts verstellen, in ihrer Fülle nichts auslassen und nicht den Zweck haben, inszenieren zu wollen. Gerade weil der Blick nicht bestimmt ist von einer fremden Wahrnehmung, sondern die Sicht einer in China heranwachsenden Generation selbst zum Ausdruck bringt, ist die Ausstellung mehr als eine fotografische Schau: Sie ist ein Zeitdokument.

Die Staatsgalerie übernimmt diese facettenreiche Ausstellung – unverändert und unkommentiert – in der Überzeugung, dass dieser »Blick der Chinesen auf sich selbst« ein erster Schritt ist, sich dem fernen unbekannten Land in kultureller Hinsicht zu nähern.

Heute im Museum
22.07.14

12:45-13:15 Uhr
Bildbetrachtung
Kurzführung

15:00 Uhr
Königliche Sammellust. König Wilhelm I. von Württemberg als Sammler und Förderer der Künste
Ausstellungsführung

18:30 Uhr
Japanische Farbholzschnitte in der Galerie ABTART
Junge Freunde Staatsgalerie

Starting on 20 May 2014 the rooms featuring »Italian Painting« and sections of the »Swabian Neoclassicism« presentation will be closed temporarily due to construction works. Angebote für Kinder und Jugendliche Bildgalerie: Kunstvermittlung in Aktion Stuttgarter Galerieverein Vermietung Newsletter abonnieren Teilen

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